FAQs Jürgen Zeller, prothesen tuning

FAQs - oft gestellte Fragen!

Mein Name ist Jürgen Zeller und ich möchte Ihnen hier in den FAQs, alle Fragen beantworten. Seit 25 Jahren bin ich doppel-Oberschenkel amputiert und seit Juli 2015 bin ich freiberuflicher Berater für ,,kybun Deutschland“ sowie Experte für die Anwendung der kyBoot Schuhe für Fuß und Beinamputierte .

Die kyBoot Schuhe habe ich aufgrund eines Videos der Fa. kybun, entdeckt. Da ich große Probleme mit meinen Prothesenfüßen und Schuhen hatte, nutzte ich die Chance und kaufte mir sofort ein Paar kyBoot. Dies war für mich ein Schlüsselerlebnis, was mich dazu trieb die kyBoots einem Härtetest zu unterziehen. Dabei unterstütze mich der kyBoot Shop in Lörrach und so war es mir möglich, auch anderen Beinamputierten (Siehe Testberichte) die Schuhe zum Testen zuzusenden. Im weiteren Verlauf wurden dann Videos und Ganganalyse erstellt und ein Konzept entwickelt.

Erst dann habe ich mich an Herrn Karl Müller ( Erfinder des kyBoot ) gewandt und ihm einiges von meinem Material geschickt. Ich möchte nochmal erwähnen, dass ich das alles aus eigenen Stücken gemacht und auch privat finanziert habe, ohne den Auftrag von kybun. Das Schuhkonzept kyBoot ist ja nicht speziell für Amputierte entwickelt worden. Ich habe die Schuhe quasi nur”entdeckt” und als Amputierter getestet. Umso erfreulicher war es, dass die Geschäftsführung mich eingeladen hat zum Firmensitz nach Roggwil Schweiz um mein Konzept und meine Erfahrungen zu präsentieren. Offenbar hat dies das Kybun Team überzeugt. Und nun bin ich Botschafter der Fa. Kybun für Amputierte.


Das Thema Schuhe findet leider wenig Beachtung bei den meisten Prothesenbauern. Ich wurde zumindest noch nie auf meine Schuhe angesprochen, egal bei welcher neuen Versorgung! Scheinbar haben Schuhe keine nennenswerte Auswirkung auf die Prothesen… sonst würde ihnen ja viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Allerdings habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht, die die Schuhe, als Teil der Prothesenversorgung, in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Schließlich soll der Schuh doch die neue Technik auch auf den Boden bringen. Spätestens hier wird aber deutlich, dass dies die meisten Schuhe überhaupt nicht leisten können. Dies hat natürlich sehr große Auswirkungen auf die Biodynamik, den Kraftaufwand, die Sicherheit und den Laufkomfort für den Amputierten.

Ein klares JA! Der kyBoot unterscheidet sich von anderen Schuhen in allen Funktionen. Die meisten Schuhe sind nicht für die Bedürfnisse der Amputierten gemacht. Das können wir daran festmachen, dass sie keine rutschfeste Sohle haben, was höchste Priorität haben sollte, bei einem Schuh an einer Prothese! Die Sohle der allermeisten Schuhen sind für solche Belastungen durch den Prothesenfußes nicht geeignet.

Hier leidet die Statik dieser Schuhe schnell, was zur Folge hat, dass der Schuh seitlich verzogen wird und der Prothesenfuß nach außen kippt. Auch lösen sich schnell Sohlenbeläge im Fersenbereich ab. Besonders gängige billige Schuhe aus Supermärkten brechen oft einfach durch im Fersenbereich.

Der kyBoot hat eine rutschfeste Luftpolstersohle, worauf der Prothesenfuß arbeitet. Bei üblichen Prothesenschuhen ist der Aufbau des Schuhes äußerst steif gehalten was bewirkt, das die Bewegung des Prothesenfußes weniger im Schuh arbeitet, als zwischen Sohle und Untergrund. Der größte Unterschied liegt aber im Fersenauftritt. Hier haben Prothesenschuhe gegenüber den kyBoot keine Chance. Wir müssen immer eins berücksichtigen: je mehr Bein fehlt, umso mehr wirkt sich ein harter Fersenauftritt negativ aus.

Mag ein Unterschenkelamputierter mit diesen Schuhen klar kommen, ist es für einen doppeltamputierten schon eine ständige (unnötige) Belastung, die auf die Knochen geht. So oder so muss man beim Fersenauftritt einen Widerstand überwinden, um in die nächste Schrittphase zu kommen. Nicht so beim kyBoot, er hat ,,keinen Fersenauftritt.” Die weiche elastische Luftpolstersohle verteilt den Druck auf eine viel größere Fläche, als andere Schuhe. Dies hat für den Amputierten den Vorteil, dass er automatisch in die nächste Schrittphase reinrollt“ ohne Widerstand und Kraftaufwand.

Man könnte es vergleichen mit einem Surfer, der auf eine mittlere Welle zu paddelt und dann weich darüber gehoben wird. Aber es gibt weitere Vorzüge, die ein kyBoot gegenüber anderen Prothesenschuhe oder Sportschuhen namhafter Hersteller aufweist. Die weiche elastische Luftpolstersohle verteilt den Druck, auf eine viel größere Fläche, als andere Schuhe. Dies hat für den Amputierten den Vorteil, dass er automatisch in die nächsten Schrittphase “ reinrollt,‘ ohne Widerstand und Kraftaufwand.

Man könnte es vergleichen mit einem Surfer, der auf eine mittlere Welle zu paddelt und dann weich darüber gehoben wird. Aber es gibt weitere Vorzüge, die ein kyBoot gegenüber anderen Prothesenschuhe oder Sportschuhen namhafter Hersteller aufweist.

Ja! Oben auf der Webseite unter Testberichte sind einige aufgeführt, sowie in Videos dargestellt. Bitte achten Sie auf die sehr unterschiedlichen Amputationsformen.

Ja! Der kyBoot wird getragen von:

  • Doppelt Oberschenkelamputierten
  • Endo Exo Amputierten
  • Oberschenkel und Unterschenkelamputierten
  • Einseitig Oberschenkelamputierten
  • Doppelt Unterschenkelamputierten
  • Einseitig Unterschenkelamputierten
  • Einseitig Hemipelvektomie, Beckenkorb-Prothesenträger

Bei Beckenprothesenträger kann es vorkommen, dass ihnen der harte Widerstand, in der Abrollphase (z.B. beim rechten Fuß im Bereich, wo normal der kleine Zeh ist) fehlt, weil sie es so gewohnt sind, sich dort noch mal einen Kick zu holen, um ihr Gleichgewicht zu stabilisieren. Unser Tester mit Beckenkorbprothese hatte nicht das Problem. Wir empfehlen es einfach auszuprobieren. In den kyBoot Shops in Deutschland und in der Schweiz kann man die Schuhe bis zu 2 Tagen kostenlos testen!

Beinamputierte, die den kyBoot zum ersten Mal tragen, können im ersten Moment von der weichen elastischen Luftpolstersohle irritiert sein. Dies ist in der Regel aber nur von kurzer Dauer, bis man sich daran gewöhnt hat. Bei nicht Amputierten können sich auch Erstreaktionen einstellen.
Als Erstreaktion wird eine spürbare unangenehme Reaktion des Körpers auf das Tragen eines kyBoot oder Stehen auf einem kyBounder bezeichnet. Diese Reaktion kann in 3 Formern auftreten: als Ermüdung, Schmerz und als „unangenehmes Gefühl“.

Grundsätzlich gilt, dass jeder Mensch anders auf das fantastische aber ungewohnte „walk-on-air“ Gefühl reagiert. 9 von 10 Menschen können den kyBoot von Anfang an ganztags tragen und sind begeistert vom Gefühl und seiner Wirkung. Einer von zehn wird „Erstreaktionen“ erleben und es ist hilfreich zu wissen, was dann zu tun ist. Eine verbindliche Vorhersage wie der kyBoot auf Sie wirkt und wie schnell erste Erfolge eintreten kann nicht gegeben werden, denn durch das Tragen von kyBoot wird der Körper „umgebaut“.

Die Sohle sollte durchgehend sein, wie in der Abd. (SlimFit)

Absolut, wie die Ergebnisse der Druckmessplatten ( siehe Ganganalyse ) zeigen, liegt beim kyBoot die komplette Luftpolstersohle auf dem Boden auf. Alleine hierdurch haben Sie den besten Halt auf Schnee und glatten Oberflächen, nasse Fliesen, nasse Supermarkteingänge vor allem im Winter und bei starken Regen. Mit dem kyBoot können Sie über frisch geputzte und noch nasse Böden und Stein / Keramikfliesen gehen, ohne auszurutschen. Das können Sie mit keinem anderen Schuh/Prothesenschuh!

Antwort: Sie können einfach auf den Bestellbutton klicken und den gewünschten Schuh bestellen.

Bitte beachten sie unsere Versandbedingungen.

Einverständniserklärung:
Die KyBoots die Sie bestellen, dürfen nur im Haus ausprobiert werden. Sobald ersichtlich ist das Sie mit den Schuhen außer Haus gelaufen sind, nehmen wir diese nicht mehr zurück! Dann ist der Rechnungsbetrag voll zu bezahlen. Sie können in aller Ruhe die Kyboots anprobieren und laufen, innerhalb von 3 Werktagen können Sie dann entscheiden ob Sie die Kyboots kaufen oder zurück senden möchten.

Die Kosten der Rücksendung (Versicherter Versand) trägt der/die Auftraggeber/in.

Sehr gerne beantworte ich Ihre Fragen, benutzen Sie dazu das Kontaktformular oder rufen Sie mich persönlich an Mo-Fr. von 10-12 Uhr 0761/88865922. Es ist ebenfalls geplant, kleine Präsentationen mit der Möglichkeit die kyBoots vor Ort auszuprobieren zB. Gehschulen, Selbsthilfegruppen usw. Bei Interesseeinfach melden.

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