Testberichte, des kyBoot, Schuhe die geeignet sind für Menschen mit einer Beinprothese

Karl Müller Erfinder kyBoot
Jürgen Zeller prothesen-tuning

Testberichte - 2014 / 2015

Oberschenkelamputiert rechts und links,Prothesentechnik Genium, Füße, Carbonfederfüße, Triton und Triton, Slow Profil.

Langzeittest für den kyBoot Modell – Magadino Grey M Gr. 42

Optischer Eindruck:
Hochwertige Verarbeitung, Aussehen und Design ansprechen, Schnürung sehr stabil, der Schuh ist in seiner Statik normal wie jeder andere Schuh., Sohle, extrem Weich, Sohle glatt leicht profiliert und rutschfest!

Anzieheigenschaften:
Der Schuh lässt sich ohne Probleme anziehen uns schnüren.
Es gibt auch Modelle von kyBoot mit Klettverschlüssen.

Laufeigenschaften:
Erster Eindruck, der Schuh, kyBoot hat ein extrem weiches Abrollverhalten.
Standsicherheit etwas ungewohnt instabil, (Gibt sich aber nach kurzer Zeit)

Erste Schrittphase, direktes Feedback schon bei Fersenauftritt, Das Gefühl ist kaum zu beschreiben rollte der Schuh nahezu perfekt ab .In jeder Abrollphase spüre ich genau wo mein Fuß sich befindet. Bei andren Schuhe reduziert sich dieses Gefühl nur auf den Fersenauftritt und das aufkommen im Vorfuß. Ob wohl das Sohlenprofil minimal ist, hat man aber das Gefühl das der Fuß und somit das Laufbild positiv stabilisiert wird durch die flache Sohlenbeschaffenheit. Beim Aussteigen aus dem Auto ist die Auflagefläche wesentlich größer als bei andren Sohlenvarianten, was das Aussteigen wesendlich vereinfacht. Gleiches gilt auch für alle andern aufstehe Situationen im Alltag. (lesen Sie weiter)

Hier überzeugt der kyBoot ein weiteres mal. Im Langzeittest hat sich gezeigt, dass dieser Schuh wirklich das Prädikat rutschfest ausgestellt werden kann. Was ich für unmöglich hielt traf aber einige mal ein, so das der Gummistopfen von meinem Gehstock wegrutschte, aber nicht der kyboot. Jeder Amputierte kennt die nassen Böden bei Regen / Schneewetter in Eingangsbereichen, oder die Gefahr die durch die Unart entsteht, das Supermärkte kurz von Ladenschluss die Böden reinigen mit Putzmaschinen.

Hier hat jeder Amputierte Angst zu laufen oder eine nicht trockene Stelle zu übersehen. Mit dem kyboot braucht man keine Angst mehr zu haben, weil er auch bei nassen Untergründen sichern Halt gibt.. Selbst über Schnee kann man gefahrlos gehen. Hat die Sohle doch wesentlich mehr Auflagefläche als herkömmliches Schuhwerk und somit einen wesentlich bessere Druckverteilung.

Die Luft-Waben-Struktur der kyBoot Sohle bildet ein Luftkissen zwischen Fuß und Boden,

Dies ermöglicht vor allem für Prothesenfüße eine vollkommen neue Sensoric und Abrollverhalten. Für den Träger des kyBoot bedeutet das, erstmalig über den Schuh und Prothesenfuß eine 1zu1 Rückmeldung zu erhalten über die Bodenbeschaffenheit.

Dies kann kein anderer Schuh auf dem Markt, weil die Sohlen meiste viel zu hart und steif ausgelegt sind, so das der Träger nur den Fersenauftritt und aufkommen auf dem Vorfuß kennt. Aber der kyboot kann noch vieles mehr. Tritt man mit normalen Schuhen auf eine Bordsteinabsenkung, kommt der Amputierte aus dem tritt. Nicht so der kyboot, er ,, schluckt’’ solche Kanten wie von Geisterhand. Ebenso kleine Steine, die bei einer harten Sohle schon zu einer Sturzgefahr werden können. Der kyBoot ,,schluckt’’ auch solche Steine und gibt sie bei der nächsten Gangphase wieder frei.

So besteht keine Gefahr, auf so einem Stein auszurutschen. Auch Kopfsteinpflaster ist kein Problem mit dem kyBoot. Aber der kyboot kann noch mehr. Er ist wohl der erste Schuh überhaupt, der Torisioneigenschaften besitzt. Dies bedeutet in der Praxis, das die Sohle des kyboot immer dort stark dem Fußdruck entgegenwirkt, wo es nötig ist. Bei einem Prothesenträger kommt es vor, im Falle dass der Untergrund, Weg, schräg seitlich abfällt, dieser aus der Balance gerät. Nicht so beim kyBoot, er stützt genau dort wo der Druck am größten ist, ähnlich einer Luftfederung bei Luxusautos, so bleibt der Schuh immer in der waggerechten. All diese Eigenschaften des kyboot machen diesen Schuh zu dem optimalen Prothesenschuh überhaupt. Vorhandene Prothesenfüße werden mit dem kyBoot in Dynamik und Laufkomfort, erheblich aufgewertet. Der kyboot verbessert das Laufen mit einer Prothese in unglaublichem Maße,

Der kyBoot überzeugt in Komfort und Laufeigenschaften, seine rutschfeste Sohle rundet diese positiven Eigenschaften ab. Allerdings werde ich mit dieser Aussage dem kyBoot nicht gerecht, so unterstütz der kyBoot die Funktion von Prothesenfüße in einer Art wie es fast unglaublich ist.

Noch nie habe ich so einen Schuh getragen, der Laufbild, Abrollverhalten; Sicherheit, Laufkomfort und Stabilität des Gangbildes, in einer so starken Form, mehr als nur auf beeindruckender Weise positiv verbessert! Der kyBoot entlastet zudem Bandscheiben und Hüfte und trainiert nebenbei noch die Muskulatur im gesunden Bein und im Stumpf.

Sehr Empfehlenswert für alle Prothesenvarianten.
Testergebnis: Referenzklasse

Insbesondere bei Erstversorgung mit einer Prothese, gibt es keinen Schuh auf dem Markt der auch nur annährend, wie der kyBoot zu empfehlen wer. Da normale Schuhsohlen alle viel zu hart im Versenbereich sind, versucht ein frisch Amputierter seine Sicherheit bei den ersten Schritten mit Prothese über das Feedback des Schuhes zu bekommen. Da diese Rückmeldung aber nicht kommt, weil ,, normale’’ aber auch spezielle ,,Prothesenschuhe’’ diese biodynamischen Eigenschaften nicht aufweisen, wie der kyBoot, entsteht dieser sogenannte Hackenauftritt/ Stechschritt. Hier kann man deutlich ,, sehen’’ wie unsicher der Betroffene mit der Prothese geht.

Das hat die Konsequenz, das der Amputierte sich angewöhnt, den Fersenauftritt mit viel zu viel Dynamik auszuführen, um dann auf dem Vorfuß sicher zum stehen zu kommen. Von Abrollen in den einzelnen Gangphasen kann hier dann nicht mehr die Rede sein.

Gerade in den bei den ersten Schritten ist es von unschätzbarem Wert, dass ein weiches unterstütztes Abrollen durch den kyBoot gewährt ist. Das wiederum ermöglicht dem frisch Amputierten einen ganz andern Bezug zu seiner neuen Prothese. Vom ersten Schritt an, lernt der Betroffene ein sensorisches Gehen und Abrollen was ihm großes Vertrauen in sein neues Kunstbein ermöglicht. Angstfrei zu Laufen, ist für einen Amputierten besonderst am Anfang von existenzieller Bedeutung! Viele Beinamputierte laufen nicht mit ihrer Prothese und das sind nicht nur ältere Menschen, neun auch jüngere haben einfach nur Angst, Angst vor den Stürzen. Darum ist der kyBoot jedem Orthopädietechniker und allen Gehschulen dringen zu empfehlen.

Oft vergessen Therapeuten das Amputierte, über ein reduziertes Gleichgewicht verfügen und Doppeltamputierte haben überhaupt keins. So wird eins klar, welche Bedeutung, das Feedback eines Schuhs, für einen Beinamputierten hat. Feedback vom Fuß bedeutet ,,Sicherheit’’ für den Amputierten. Bekommt er diese Sicherheit nicht, wird er verstärkt in den Versenauftritt steigen, nur so hat er das Gefühl das Kniegelenk subjektiv ,, sicher ist’’ Auch langjährig Amputierte haben sehr häufig diese Angewohnheit, schnell in diesen Fersenauftritt zu kommen. Nicht nur das diese das Gangbild stört, es geht auch auf die Gelenke, Hüfte und Bandscheiben, hinzu kommt das es sehr kraftaufwendig ist, was den Radius der Gehstrecke sehr reduziert.

Dieser Text, ist mein geistiges Eigentum und darf ohne meine Zustimmung weder weiter gegeben, veröffentlicht, noch Kopiert werden. ©2014/15 Jürgen Zeller 79280 Au

Susanne Michel
49 Jahre
Oberschenkelamputiert seit 2014
Interimprothesen. Anfängerin.

Heidelberg Febr. 2015

Ich habe vor ca. einem Jahr mein linkes Bein durch einen Verkehrsunfall verloren und habe im Februar dieses Jahres meine erste Prothese bekommen, mit welcher ich in einer Tagesrehaklinik mit dem Lauftraining begonnen hatte. Über Herr Zeller habe ich von den kyBoot erfahren und er hat mir ermöglicht mit dem Modell „GSTAAD“ Probe zulaufen. Nach dem testen habe ich mir den kyBoot direkt gekauft.

Als Laufneuling, der noch sehr unsicher und ängstlich, ist mit der Prothese und auch sein Gleichgewicht erst noch finden muss, kann ich sagen, der kyBoot ist wirklich ideal! Ich konnte mit keinem anderen Schuh so lange stehen, ohne, dass mir der erhaltene Fuß schmerzte. Auch beim Laufen mit Prothese, ist es ein tolles Gefühl, alles leicht und bequem und man hat alleine durch den Schuh schon einen sicheren Stand.

Im Vergleich zu anderen Sportschuhen/Turnschuhen hat man einen wesentlich sichereren Stand. Jedenfalls empfinde ich das so.
Mir gibt der kyBoot beim Laufen mehr Sicherheit und ich empfinde ihn als bequemer im Vergleich mit anderen Sport-/Turnschuhen.

Ich bin total zufrieden mit dem kyBoot Schuh und kann ihn ohne Bedenken weiterempfehlen. Obwohl der Preis für den Schuh sehr hoch ist, muss man sagen, er ist sein Geld wert!

Gerne darfst Du meinen Bericht über meine Erfahrungen mit dem kyBoot weitergeben und Du darfst ihn auch veröffentlichen.

Wünsche weiter viel Erfolg,
Susanne Michel

Udo Wiedenhöft
In den Gräben 40
72275 Alpirsbach
Alpirsbach, den 19.12.2015

Sehr geehrter Herr Zeller,

Hier ein Kurzbericht zu meinem persönlichen Test mit dem Kyboot Schuhen, den Sie mir freundlicher Weise zu Verfügung gestellt haben, um meine Meinung zu erfahren.

Ich bin seit 2009 durch einen Motorradunfall Knieexamputiert auf der rechten Seite. Wir kennen uns ja erst seit kurzem und haben über eine Facebookseite Kontakt hergestellt.Darauf hin haben Sie mich spontan besucht, um mir diese von Ihnen gelobten Schuhe vor zu stellen.
Kurz um: Sie haben mich von der angenehmen Tragfähigkeit, der Kyboot Schuhe sofort überzeugt. Die Leichtigkeit und das trotzdem sichere Gefühl waren sofort beeindruckend.

Ich weiß nicht, wie viele Schuhe ich schon probiert habe, darunter auch bekannte Marken wie Medi Dachstein und Joja, sowie zahlreiche andere Modelle.

Ich kann aber jetzt schon sagen, dass Ihr Kyboot nicht zu vergleichen ist diesen Schuhen, die Sie mit voller Überzeugung vertreten.
Die Marke Joja ist viel zu weich (man kommt sich vor wie betrunken darin) dagegen der Dachstein viel zu hart. Dazu kommt, dass beide nicht „rutschfest“ sind.

Ich habe nun die Schuhe eine Woche auf Herz und Nieren geprüft…

Fazit : Super Tragegefühl und trotzdem sicher und wirklich Rutschfest. Auch auf nassem und glattem Untergrund.

Beim laufen fühlt sich der Kyboot an, als hätte man wieder ein Sprunggelenk!
Ich trage das Genium und den Tritonfuß von Otto Bock und muss wirklich sagen, dieser Schuh wertet das geniale Kniegelenk sogar noch auf!. Sehr deutlich wird das auch beim Triton, der sich nun viel dynamischer anfühlt. Auch das ,, auslösen’’ des Genium hat sich verbessert.

Es ist ein Gefühl, als würden die Zehen abrollen beim schnell und langsam gehen.

Sogar beim Treppe ab – und – auflaufen spüre ich echte Unterstützung und keine harte Stöße mehr im Stumpf durch die weiche Sohle.
Dann habe ich die Kyboot noch bei einem Stadtbummel getragen, und konnte feststellen, dass ich nicht so schnell ermüdete, wie mit den anderen Schuhen, was mich sehr erstaunte. Und zum Schluss habe ich die Schuhe noch bei meinem heißgeliebten Kampfsport getestet und bin nun restlos überzeugt von den Schuhen.

Jetzt muss ich die Schuhe leider wieder an Sie zurück schicken.

Aber ich werde mir mit Sicherheit welche bei Ihnen bestellen, denn sie sind ihr Geld Wert, im Vergleich zu den ganzen Schuhen, die ich bis jetzt ausprobiert habe.

Ich kann die Kyboot mit voller Überzeugung, zumindest jedem Beinamputierten und bestimmt auch gesunden Menschen empfehlen.

Wünsche Ihnen noch viel Erfolg mit der Bekanntmachung der Schuhe.

Mit freundlichen Grüßen.

Herr Büchel aus Fulda 60 J. alt 189 cm groß; ca. 90kg
April 2015
Oberschenkelamputation R., amputiert 1978,
C-Leg, neu mit Siocx-Schaft und Triton Fuß.

Das paar Schuhe, Marke kyBoot, Modell Jindo Black Größe 44 1/3 , wurde von mir 4 Tage auch während meiner Arbeits-und Bürozeiten von Montag 23.03. – Donnerstag 26.03. 2015 getragen. Darin enthalten etliche Treppenbewältigungen und Autofahrten.

Erster Eindruck rechts am Prothesenfuß sehr positiv, weich und stoßfedernd, Insgesamt weicher und federnder Auftritt und super Abrollverhalten, sehr gute Stoßentlastung, gleicht die spürbaren Bodenbewegungen des Tritonfußes aus.

Jedoch auf der erhaltenen linken Seite mit dem Fuß zwar auch weiches auftreten, aber gleichzeitig sehr „schwammig“, wie im Sumpf, ohne die gewohnte erforderliche Führung am Fuß links. Ständige zusätzliche Stabilisierung nötig! Unangenehmes Auftrittsgefühl! Alternierendes treppaufgehen ist so wegen der Stabilisierung anstrengender.

Vermutlich waren die Schuhe etwas zu groß (44 1/3 statt nur 44). Nach ein paar Tagen tritt allerdings langsam ein Gewöhnungseffekt an die sehr weiche Auftrittsfläche bei dem erhaltenen Fuß ein. Eventuell könnte bei schnellerem Laufen die Gefahr entstehen umzuknicken.

Ideal für mich wäre rechts ein kyboot und links ein Prothesenschuh mit Führung und Fußbett.

Vielen Dank für die Testschuhe

16. April 2014

Positive Erfahrungen mit kyBoot Schuhen als beidseitiger Unterschenkel-Prothesenträger Auf Grund meiner Erkrankung vor über 40 Jahren an Diabetes musste mir 1995 der linke Unterschenkel und 2003 auch der rechte Unterschenkel amputiert werden und bin seither beidseitig mit Prothesen versorgt. Probleme hatte ich immer wieder beim Kauf und Tragen von zufriedenstellenden und einwandfrei passenden Schuhen.

Zudem passierte mir 2011 auf einer Flusskreuzfahrt in Avigon (F) ein Treppensturz und zog mir eine pertrochantere Femurfraktur zu (geschraubt/genagelt), seither bin ich aus Sicherheitsgründen und Sturzgefahren im Außenbereich mit einem Gehstock unterwegs.

Durch Zufall entdeckte ich den kyBoot-Shop in der Grabenstraße 18 in Lörrach und bekam von den Inhabern Iris und Markus Maier eine sehr freundliche Auskunft und kompetente Beratung und vereinbarte am nächsten Tag einen Termin zum unverbindlichen Probelaufen.

Die anfänglichen Bedenken bezüglich des Gleichgewichtes legten sich noch im Geschäft bei der Anprobe und war einen halbe Stunde später zum Testlauf auf Lörrachs Straßen unterwegs hellauf begeistert. Mir war klar, das ist der Schuh, der zu mir passt.

Nach der Rückgabe der Testschuhe am folgenden Tag, kaufte ich gleich drei Paar kyBoots (verschiedene Modelle) und bin seither den ganzen Tag nur mit diesen Schuhen unterwegs. Diese Schuhe sind mit keinen anderen vergleichbar und geben beim Gehen und Stehen ein einzigartiges Gefühl, wenn ich auch die anderen Vorteile durch das Fehlen der echten Füße nicht in vollem Umfang nutzen kann.

– Kein Stolpern mehr ( Hängen bleiben der Fußspitzen)
– Abrollen optimal und super ( Auftritt Ferse bis Fußspitze)
– Weiches, gedämpftes und sicheres Auftreten ( Kein Druck/Schlag beim Stumpf, Knie)
– Wesentlich besseres, leichteres und angenehmeres Gehen und Stehen
– schnelleres und entspannendes Gehen
– Entlastung des Knies und am Stumpfende (Druckentlastung)
– Anpassung und Ausgleich von Boden- Unebenheiten ( Kopfsteinpflaster, schräge Gehwege /kein Wegdrücken der Prothese zu den Stümpfen)
– Reduzierung von schweren und müden Beinen
– Stärkung der Muskulatur und Förderung der Durchblutung ( besserer Halt, Wärmegefühl)
– feine glatte Hau am Stumpfende und der Stümpfe allgemein

Für mich gib es nur noch Schuhe der Marke kyBoot und sind bereits zu meinem Alltagsschuh geworden, ob im täglichen Bereich, auf Reisen, auf dem Laufband oder beim Nordic Walking. Es ist eine meiner besten Investitionen, die sich zu 100% gelohnt haben.

Bin auch aktiv in der Selbsthilfegruppe tätig ( www.amputiert-was-nun.com).

Auch meine Frau ist wegen Ihrer Knie und Rückenprobleme bereits auf diese Schuhe umgestiegen und ist vollauf begeistert.
Diewald Roland, Inzlingen bei Lörrach, 69 Jahre, beidseitig Unterschenkelamputiert.

Freiburg 10 April 2015
Jassin Derradji 44 J. alt 178 cm groß; ca. 79kg
Oberschenkelamputation rechts
Unterschenkelamputiert links seit 2004

Seit 2004 lebe ich in Deutschland und habe hier erst Prothesen bekommen. Ich brauche 2 Krücken zum laufen und das ist sehr; sehr mühselig.
Das Auftreten mit meinen Schuhen ist hart und darum laufe ich unsicher und ängstlich. Durch eine Bekannte bekam ich die Telefonnummer von Herr Zeller, der
Hilfe anbietet für beinamputierte Menschen.

Wir haben einen Termin ausgemacht und uns getroffen. Herr Zeller läuft geschmeidig und leicht, das habe ich sofort gesehen. Nun hatten wir ein langes Gespräch und es wurde auch der kyBoot angesprochen. Da ich zZ. Probleme im Leben habe, hat Herr Zeller mir geholfen einen Testschuh zu besorgen von kyBoot um mich auch zu motivieren. Ich möchte erwähnen, dass er extra nach Lörrach gefahren ist; um einen Testschuh zu besorgen, das sind 110 km!

Am andern Tag habe ich mit ihm zusammen den Schuh getestet und ich muss zugeben ich hatte feuchte Augen, als ich die ersten Schritte mit dem Testschuh ging.
Ein völlig neues Gefühl beim laufen tat sich auf. Weiches gehen, fast wie ohne Prothesen. Nach 20 Minuten gehen in den kyBoots, sagte Herr Zeller ich sollte
seinen Stock nehmen und ohne die 2 Krücken laufen. Ich wollte nicht, weil ich mir nicht vorstellen konnte, nach 10 Jahren mit Krücken laufen, dass ich das kann.

Aber er bestand darauf, drückte mir den Stock in die Hand und nahm mir die Krücken weg. Ich konnte es selbst nicht fassen, ich konnte nur mit einem Stock laufen. Das war für mich so ein Erfolgserlebnis, als hätte ich den Mount Everest bestiegen.

Der Schuh ist perfekt, weich, sicher, ein Geschenk Gottes.

Vielen, vielen Dank Jürgen für Deine Hilfe, für die Testschuhe und das ich diese Erfahrung machen durfte, Ich werde mir nur noch kyBoot kaufen!!!

Ich werde anderen Amputierten den Schuh sehr gerne weiterempfehlen!

Liebe Grüße
Jassin

Test v. Stefan Hartung

Insgesamt habe ich die kyboot Sandalen vier Tage getestet.

Am ersten Tag hab ich die kyboot Sandale auch an dem erhaltenen Fuß angezogen, und die ersten Schritte in der Wohnung gemacht. Es war ein sehr ungewohntes Gefühl mit diesem neuen Schuh. Der Fuß fühlte sich sehr wackelig an, das Gefühl wurde nach 20 min. gehen weniger.

Nach über einer halben Stunde spürte ich am Fuß keine Irritationen mehr, durch die weiche Sohle Am zweiten und dritten Tag war das Laufen mit den Schuhen auch auf der Prothesenseite sehr, sehr Angenehm, ich fühlte mich sehr sicher beim laufen und das sehr weiches Auftreten begeisterte mich! Den gewohnt starken Fersenauftritt, wie sonst, habe ich nicht gespürt..

Am dritten Tag hab ich mich auch an die Treppe gewagt. Hier war ich auch überrascht von dem sicheren und weichen Auftritt.. Am vierten Tag habe ich dann auch noch das Ein- und Aussteigen aus dem Auto probiert. Ich kann auch hier nur feststellen, das war ein besonderes Erlebnis, da ich fast ohne Kraftaufwand ein und aussteigen konnte, das ist mit normalen Schuhen immer sehr anstrengend.

Insgesamt kann ich sagen, mich hat der Kyboot überzeugt! Was mir noch auffiel war das ich ein sehr sicheres Gefühl in dem Schuh hatte und ich das geradeaus laufe als viel stabiler Empfand, als ich es gewohnt war.

Das Laufen mit den kyboot Schuhen ist ein Erlebnis, es ist ein angenehmes und nicht so ermüdendes Laufen.

Vielen Dank für die Testschuhe.

Stefan Hartung
Fulda 31.06.2015

Ich bin mit einer Veröffentlichung dieses Berichtes einverstanden.

Carlos Creutzburg 16j
Hemipelvektomie einseitge Beckenkorbprothese.
Hamburg

Hamburg, den 23. Februar 2015

Die kyBoots haben sich nur am ersten Tag wackelig angefühlt. Ich musste am Prothesenbein keine Einlage unter meine Ferse in den Schuh legen – das hat auch so prima gepasst. Ich hatte auf der Prothesen-Seite nicht das Gefühl, nach hinten zu kippen.

Nach einem Tag hatte ich mich so an die kyBoots gewöhnt, dass mir gar nicht mehr auffiel, dass ich sie anhatte. Ich kann mit den kyBoots viel freier und unbeschwerter laufen.

Ich habe keinen harten Hackenauftritt mehr und laufe wie auf Watte. Es ist ein sehr angenehmes Geh-Gefühl.

Mit den kyBoots kann ich die Prothese leichter auslösen und insgesamt viel runder und weicher gehen. Mit normalen Schuhen war es bei mir noch so, dass ich mich beim Gehen immer konzentrieren musste. Jetzt geht es sich fast wie von allein.

Das, was Sie mir beschrieben hatten, dass die Sohlen der kyBoots kleine Steine oder andere Unebenheiten schlucken, kann ich nur bestätigen. Es fühlt sich beim Gehen immer so an, als ob ich über eine komplett ebene Oberfläche laufe.

Auch ohne Prothese geht es sich mit dem kyBoot deutlich besser. Ich sinke bei jedem Schritt leicht mit der Hacke ein, was mir ein sichereres und weicheres Gefühl beim Laufen gibt.

Mein Fazit: Für Prothesenträger sind die kyBoots ein absolutes Muss!

Mit freundlichen Grüßen,
Carlos Creutzburg

feedback_caps.png